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Gasometer - Fichtebunker - Circlehouse. Fotografische Begleitung der Restaurierung und Umnutzung zu hochwertigen Lofts 2008/2009
Circlehouse in der Dämmerung
Gasometer - Fichtebunker - Circlehouse
Abbildungen der umfassenden fotografischen Dokumenation und einen interessanten Text zur Geschichte des Gebäudes von Prof. Dr.homas Mergel findet man in einem im Eigenverlag produzierten Bildband:
"Fichtestrasse 5-12, 10967 Berlin", Publikation Speicher-Werk Wohnbau GmbH, Berlin 2010.


Es gibt inzwischen sehr viele Bezeichnungen für dieses historische Gebäude, die alle die wechselvolle Geschichte bzw. die unterschiedlichen Nutzungen widerspiegeln. 1874-1876 erbaut, sollte das Gasometer zusammen mit drei anderen Gasbehältern, südlich des neuen Gaswerks, die neue Gasbeleuchtung der Straßen sicherstellen. 1940/41 bauten die Nationalsozialisten es zu einem Luftschutzbunker um. Nach Kriegsende wurde der Bunker als Notunterkunft für Ausgebombte, Flüchtlinge, Vertriebene und in Teilen als Militärgefängnis für verurteilte amerikanische Soldaten genutzt.

Seit der Blockade Berlins hatte Berlin zudem riesige Reserven an Grundnahrungsmitteln und Kohle (sog. Senatsreserven) angelegt, die noch bis 1988 u.a. auch im Fichtebunker gelagert wurden. Nach dem Ende dieser Nutzung lag das Gelände brach, bis sich Ende 1990 der Verein "Berliner Unterwelten" um den Bau kümmerte und dort Führungen anbot.

2008 - 2010 wurde das Gasometer umfassend saniert. Auf dem Dach entstanden sog. Town- oder Circlehouses, die in ihrer Reihung und im Grundriss die runde Fläche aufnahmen und einstöckig gebaut wurden. Dicht nebenan enstand ein weiteres, modernes Lofthouse.
Dr. Cordia Schlegelmilch
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