Sie sind hier:
Bitte wählen Sie ein Projekt aus:
Gutschowhaus, fotografische Dokumentation der Restaurierung und des Ausbaus des Gebäudes zu hochwertigen Eigentumswohnungen, Berlin, Friedrichstrasse 17, 2012-2014

Das Wohn- und Geschäftshaus in der Friedrichstraße 17 wurde in den Jahren 1895/96 von den Architekten Heinrich Kayser und Karl von Großheim für den Kaufmann A. Gutschow errichtet.

Die Architekten Kayser & von Großheim zählten zu den bedeutendsten ihrer Zeit, die mit ihren Bauten das Bild der sich entwickelnden Metropole Berlins zur Jahrhundertwende prägten. Durch die Zerstörungen im 2. Weltkrieg sind nur noch wenige ihrer Geschäfts- und Wohnhäuser erhalten geblieben, darunter die Universität der Künste in der Hardenbergstraße.

Auch in der Friedrichstraße wurden viele der umliegenden Gebäude aus der Gründerzeit im Krieg zerstört. Das Haus Gutschow in der Friedrichstraße 17 blieb als einziges Haus in der direkten Umgebung zu 100 % erhalten.

Bis 1920 war A. Gutschow Eigentümer des Hauses und ab 1925 Gutschow jun.
Ab 1910 befand sich hier die Akademie für magische Kunst, später Zauber-Zentrale des berühmten Zauberers Friedrich Wilhelm Conradi Horster, der schon für Kaiser Wilhelm II gezaubert hatte. So war die Friedrichstraße 17 über viele Jahrzehnte international als "Mekka der Zauberkunst" bekannt.

Des Weiteren hatten hier die Verlage Nowaja Slowo und R. Bamberger, eine Gesellschaft für Gasentgiftung GmbH, die Multiplex GmbH für Gasapparate sowie die Aachener und Münchener Lebensversicherungs-AG ihr Domizil.
Dr. Cordia Schlegelmilch
Apostel-Paulus-Str. 1
10823 Berlin

Festnetz: 0049(30)7824142
Mobil: 0049(175)2195942
ObscureMyEmail

Impressum
Anmeldung
 Sie sind hier: